Samuel-Beckett

Samuel Beckett Das letzte Band und Glückliche Tage

Zwischen Schweigen, Sprechen und Einsamkeit

Einsamkeit, Trauer, ein Rückblick und ein allzu tiefer Einblick in das Leben, welches zum sinnlosen Dahinvegetieren verkommen ist. Samuel Beckett, der mit dem Theaterstück Warten auf Godot 1953 berühmt wurde, führt auch in dem Stück  Das letzte Band die Sinnlosigkeit der menschlichen Existenz vor. Er nimmt seinen Figuren alles: Halt, Zuversicht, die Hoffnung und nicht zuletzt die Liebe. Zurückgeworfen auf sich selbst beschränkt sich die einzige Tätigkeit des kauzigen Schriftstellers Krapp auf das Abspielen eines Tonbands, in dem er sein Leben dokumentiert.  

Auch das zweite Stück Glückliche Tage dreht sich um Einsamkeit und Leere im menschlichen Dasein, wenn die altersschwache Protagonistin Winnie sich in ihren Monologen aus der inneren Isolation zu befreien versucht.  

Theaterensemble Interkulturelle Bühne

Eindrucksvoll und tiefsinnig sind diese beiden Stücke, die das Theaterensemble Interkulturelle Bühne im Heinrich-Heine-Club Offenbach aufführte. Mit Martin F. Herndlhofer und  Thorsten Blume in Das letzte Band.  

In Glückliche Tage spielten Anette Quentel, Reiner Hörger, Laura Schleich und Sonja Sickert.  

Beide Stücke wurden von Michael Becker inszeniert.

Eine Veranstaltung des Heinrich-Heine-Club am 10.10.2016.

 

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