Internationaler Waldkunstpfad

Internationaler Waldkunstpfad

Der Verein Verein für internationale Waldkunst e.V. veranstaltet alle zwei Jahre (seit 2002) einen Internationalen Waldkunstpfad. Die Ausstellungen finden jeweils unter einem anderen Thema statt. Der Waldkunstpfad erstreckt sich im Darmstädter Forstrevier Böllenfalltor bis hin zur Ludwigshöhe, vorbei an Goethefelsen, Goetheteich und Ludwigshöhturm.

Die Künstler werden seit 2006 von Wissenschaftlern begleitet.  Damit werden die Arbeiten in einen erweiterten Kontext gestellt. Während und nach einem gemeinsamen Symposium entstehen die Kunstwerke und das größtenteils vor Ort. Sie sind dann für ca. vier Wochen im Wald zu sehen - manche überleben Jahre. Der Verein bietet Führungen an. Der Waldkunstpfad wird begleitet von vielen anderen Veranstaltungen, z. B. Kunstessen, Künstlerexpeditionen und Performances. Beliebt ist auch das Kinderprogramm, das sich thematisch an den Waldkunstpfad anlehnt.

Vom Verein für internationale Waldkunst e.V. werden zu den einzelnen Waldkunstpfaden jeweils Kataloge herausgegen. Nähere Informationen finden sich auf der Internetseite des Vereins.

Die bisherigen Themen waren:

9. Internationaler Waldkunstpfad Kunst Ökologie 2018

Am 11. August 2018 wurde der 9. Internationale Waldkunstpfad - Kunst Ökologie eröffnet – 23 Künstlerinnen und Künstler aus neun Ländern gestalteten die weltweit einzigartige Biennale.

Zum 9. Mal organisierte der Verein für Internationale Waldkunst e. V. im Forstrevier Böllenfalltor den Internationalen Waldkunstpfad. Auf der 2,6 Kilometer langen Wegstrecke wurden 16 Exponate gezeigt, die sich mit dem Motto Kunst Ökologie beschäftigen. 23 Künstlerinnen und Künstler aus neun Ländern haben die Installationen und andere Beiträge gefertigt. Dazu waren sie von Kuratorin Ute Ritschel und Gastkuratorin Sue Spaid (USA/Belgien) eingeladen worden.

Beim Motto Kunst Ökologie ging es den Kuratorinnen darum, ökologische Prozesse und Veränderungen im Wald aufzuzeigen. Auch sollten die Künstler der Frage nachgehen, wie Kunst die Vorstellungen der Menschen über die Kreisläufe im Wald beeinflussen kann. Ganz unterschiedlich verarbeiteten die Teilnehmer das Thema. 

9. Internationaler Waldkunstpfad Kunst Ökologie 2018
8. Internationaler Waldkunstpfad Kunst Transformation 2016

Beim 8. Internationalen Waldkunstpfad „Kunst Transformation“ 2016 geht es um die Verwandlungen im Wald: Wie verändern wir den Wald mit Kunst, wie verändern die Besucher den Wald und wie werden sie selbst durch Kunst und Natur verändert. Die Erforschung der kulturellen Bedeutung von Wald und auch künstlerische Feldforschungsprojekte im Wald sollen das Thema ausloten. Dieses Mal kommen die 22 Kunstschaffenden aus 13 Ländern: Argentinien, Belgien, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, Mexiko, Niederlande, Österreich, Russland, USA und Deutschland.

Quelle (2.9.2018): Wikipedia

Internationaler Waldkunstpfad
8. Internationaler Waldkunstpfad Kunst Transformation 2016
7. Internationaler Waldkunstpfad Kunst Biotope 2014

Kunst-Biotope 2014 beschäftigt sich mit Biotopen als Lebensraum für Tiere, Pflanzen, Menschen und Künstler. Der Wald ist für die Waldkunst ein gemeinsamer Ort für Natur und Kunst. Lebenswelt, Umwelt und Naturschutz spielen dabei eine große Rolle. Biotope sind die kleinsten Einheiten der Biosphäre. Diese Idee aus dem Naturschutz soll auf die Kunst übertragen werden. Künstler werden im Wald „Kunst Biotope“ erstellen und künstlerische Feldforschung betreiben. Das Konzept der Nachhaltigkeit und nachhaltiger Kunst ist seit vielen Jahren eine Grundvoraussetzung für die künstlerische Arbeit im Wald. Dieses Mal kommen die 21 Kunstschaffenden aus 11 Ländern: Bulgarien, China, Elfenbeinküste, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, Korea, Niederlande, Österreich, Schweden und Deutschland.

Quelle (2.9.2018): Wikipedia
6. Internationaler Waldkunstpfad Realität und Romantik 2012

Realität und Romantik 2012 beschäftigt sich mit der Bedeutung des Waldes zwischen romantischen Vorstellungen und realen Bedingungen von Natur, Umwelt und Nachhaltigkeit. Der Wald am Rande der Stadt, als Naherholungsgebiet und „grüne Lunge“ wird extensiv genutzt und bietet ein Refugium. Romantische Orte im Wald erwecken seit Jahrhunderten die Phantasie, wie bei den Dichtern der Romantik. Der „romantische Wald“ ist ein Ort zwischen Forstwirtschaft und Naherholungsanspruch, ein Ort des Übergangs und Innehaltens, eine historische Quelle und die Überlebensstrategie der Zukunft. Die 18 Kunstschaffenden kamen aus 8 Ländern: Italien, Japan, Korea, Polen, Rumänien, Ungarn, USA und Deutschland.

Quelle (2.9.2018): Wikipedia
5. Internationaler Waldkunstpfad Freiheit und Wildnis 2010

Der Waldkunstpfad 2010 „Freiheit und Wildnis“ folgt der Mythologie und den romantischen literarischen Bildern des Waldes - „Überleben in der Wildnis“, „Freiheit der Gedanken“, „Zurück zur Natur“. 16 Künstler aus China, Großbritannien, Italien, Kanada, Schweiz, USA und Deutschland spiegeln in ihren Werken die Idee von „Freiheit und Wildnis“ vor dem Hintergrund der ökologischen, sozialen, kulturellen und ökonomischen Entwicklungen im Wald und in der Natur. Führungen, Performances, Tanzprojekte, eine Kinderoper und der „Green Summit“ begleiten die Ausstellung.

Quelle (2.9.2018): Wikipedia
4. Internationaler Waldkunstpfad Kreisläufe und Systeme 2008

Beim Waldkunstpfad 2008 „Kreisläufe und Systeme“ - „Cycles and Systems“ reflektierten 17 Künstler aus Argentinien, Großbritannien, Italien, Kanada, Niederlande, Portugal, USA und Deutschland, Wissenschaftler und Vortragende die Verbindungen und Veränderungsmechanismen in der Natur und im menschlichen Zusammenleben mit der Umwelt. Kreisläufe sind nur in Systemen vorstellbar und können durch Eingriffe von außen verändert werden. Im Kreislauf bestehen gegenseitige Abhängigkeiten, die gerade im Wald durch das Wechselspiel von Natur und Mensch geprägt sind. Es wurden aber nicht nur die ökologischen Einflüsse mit Mitteln der Kunst gedeutet und verarbeitet, sondern auch soziale und künstlerische Systeme einbezogen. Der Austausch zwischen Künstlern, Kuratoren, Umwelt- und Forstwissenschaftlern während der öffentlichen Konferenz im Jagdschloss Kranichstein bündelte die Energie und diente der Erweiterung des Wissens- und Erfahrungshorizontes.

Quelle (2.9.2018): Wikipedia
3. Internationaler Waldkunstpfad Laboratorium 2006

Beim Waldkunst „Laboratorium“ konnte im August 2006 der Entstehungsprozess der Werke von 15 Künstlern aus Argentinien, Bulgarien, Ecuador, Finnland, Israel, Italien, Kanada, Schottland, Schweiz, USA und Deutschland während des Symposiums beobachtet werden. Erstmals fand eine Zusammenarbeit zwischen Künstlern und Wissenschaftlern statt. Beim regelmäßigen Mittwochsforum haben die Künstler aus aller Welt über ihre Arbeit berichtet. Ebenfalls wurden wissenschaftliche Vorträge im Wald gehalten. Für die Kinder wurde ein Waldlaboratorium angeboten und ein gemeinsamer Videofilm erstellt. Der Internationale Waldkunstpfad und das natürliche Umfeld des Waldes wurden zur Laborsituation für die künstlerisch-wissenschaftliche Forschung und für Projekte, etwa in Biologie, Geologie, Architektur, Psychologie oder Forstwissenschaft.

Quelle (2.9.2018): Wikipedia
2. Internationaler Waldkunstpfad Expeditionen 2004

Im August 2004 entstanden zum Thema „Expeditionen“ 15 Installationen und 5 Performances von 21 Künstlern aus Finnland, Großbritannien, Rumänien, Singapur, USA und Deutschland. „Expeditionen“ forderte die Künstler als Wanderer, Reisende, Forscher und Entdecker. Sie erkundeten die Themen: Geographien des Waldes, Lebensraum Forst und Mythen vom Wald. Hinzu kamen die Angebote „Kinder begegnen Künstlern“ und „Kinderexpeditionen mit Kunstwerkstatt“.

Quelle (2.9.2018): Wikipedia
1. Internationaler Waldkunstpfad Recherche 2002

Unter dem Thema „Recherche“[1] startete im August 2002 das Künstler-Symposium. Die „Recherche“ bot lehrreiche Kunstentdeckungen und machte mit einem neuen Blick auf den Wald die hier gezeigten spannenden Verbindungen von Kunst und Natur erkennbar. 17 Künstler aus Italien, Korea, Peru, Schottland, USA (5 davon aus dem hessischen Partnerstaat Wisconsin) und Deutschland entwickelten während des Symposiums Installationen und Performances. Der Wald diente als Ursprung und Grundlage einer künstlerischen Feldforschung.

Quelle (2.9.2018): Wikipedia

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