Dietesheimer Steinbrüche

Dietesheimer Steinbrüche

Bis 1982 Industriegebiet zum Abbau von natürlichen Rohstoffen sind die ehemaligen Dietesheimer Steinbrüche heute ein beliebtes Naherholungsgebiet. Es steht unter Naturschutz. Auf einer Fläche von 150 Hektar wurde hier Basalt abgebaut. In einem Betonstein- und Schotterwerk wurde der Rohstoff direkt verarbeitet. Dazu gab es eine Asphaltmischanlage. In den 1960er Jahren gab es auch Unterkünfte für Gastarbeiter. Durch den Abbau des Basalts sind zahlreiche bizarre Felsformationen entstanden. Diese sind im Rhein-Main-Gebiet einmalig.

Dietesheimer Steinbrüche als Naherholungsgebiet

Nach dem Ende des Basaltaubbaus im Jahr 1982 drückte sich das bisher abgepumpte Grundwasser wieder hoch. Daduch bildete sich eine Seenlandschaft mit insgesamt 61 Hektar. Insgesamt sind es elf Seen. Die größten sind der Vogelsberger See und der Oberwaldsee, die miteinander verbunden sind. Über der Verbindungsschlucht befindet sich eine Brücke (die sogenannte Canyon-Brücke). Die kleineren Seen sind: Frankfurter See, Ristersee, Bellerbornsee, Schüsslersee, Betzensee und Grüner See.

Nach dem Abzug der Industrie erfolgte die Rekultivierung. Die beiden größeren Seen wurden mit 120.000 Bäumen und 7.000 Sträuchern bepflanzt. Die Buchen- und Eichen bilden mittlerweile schöne Wälder.

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